Internationale Barocktage Stift Melk Konzert
So, 24. Mai 2026
22:30 Uhr

La Monica

Geschichte einer Nonne

Ensemble Vagando, Sara Glanzer

›Madre, non mi far monaca‹ – der Ausruf eines Mädchens, das seine Mutter bittet, nicht ins Kloster geschickt zu werden, kann als zentrales Thema dieses Programms gelten. In dieser Melodie liegt schon alles: Sehnsucht, Widerstand, die bange Erwartung eines Lebens, das sich nicht wie das eigene anfühlt. Das Programm dieses Nachtkonzerts bildet eine Lebensgeschichte allein durch instrumentale Musik aus dem frühen Barock um 1600 nach. Sie erzählt von persönlichen Wünschen, der Zukunft, dem Handeln sowie seinen Konsequenzen. Und wer weiß, was aus der jungen Nonne wohl geworden sein mag…?
Ob Früh- oder Hochbarock, ob italienische oder englische Klangwelten – das junge Ensemble Vagando rund um Sara Glanzer ist in allen Epochen und Stilrichtungen der Alten Musik zu Hause und zeigt nun auch bei der Uraufführung von Baran Beigi, wie wohl sie sich in der zeitgenössischen Musik fühlt.

Biagio Marini
Sonata sopra ›La Monica‹
Anonym
›Madre, non mi far monaca‹
Francesco Turini
Sonata in d-Moll ›E tanto tempo hormai‹
Angelo Berardi
Canzona prima ›Chi la fà, l’aspetti‹
Baran Beigi
›un-becoming‹ (Uraufführung)
u.a.

Ensemble Vagando
Rahel Neyer Barockvioline
Viktoria Kremsl Blockflöten
Hannah Eberle Basso di Violino
Benedikt Holter Cembalo
Sara Glanzer Leitung, Blockflöten

Stift Melk, Gartenpavillon

Vergangene Veranstaltung

Gruppenfoto des Ensemble Vagando
© Konstantin Eberle

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Veranstalter

Wachau Kultur Melk
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