Das Diabolische in der Musik

Sommerspiele Melk Wachauarena, Rollfährestraße 1, 3390 Melk

Friederike C. Raderers Musik-Cafe
VORTRAG

Natürlich treibt der Teufel auch in der Musik sein Unwesen: Wer hätte noch nie vom ›Teufelsgeiger‹ gehört oder von ›teuflisch schweren‹ Musik stücken? Die Rock- und Popmusik liebt ihn, aber auch in der Klassik ist er gut vertreten, sogar mit einem akustischen Erkennungssignal, dem ›Diabolus in Musica‹. Dieser Zusammenklang zweier Töne, der Tritonus – Sie können ihn ganz leicht selber aus probieren, wenn Sie F und H gleichzeitig erklingen lassen - bedeutete seit der Barockzeit äußerste ›Harmonie - ferne‹, weshalb ein Tritonus immer in einen harmonischen Klang aufgelöst werden muss. Im Barock galt die Geige als das Instrument des Teufels, und in der Romantik galt: Der Teufel hat keine Stimme, weshalb man ihn nur als Sprechfigur auftreten ließ, zum Beispiel in der Oper ›Der Freischütz‹. Und wann lernte der Teufel das Singen?

Teilnehmerzahl max. 80 Teilnehmer

Eine gesicherte Teilnahme an der Veranstaltung kann nur über Ihre Voranmeldung unter 02752/540 60 oder office@wachaukulturmelk.at gewähr leistet werden.

Dauer

18:00 - 19:00

Karten

Freier Eintritt / Zählkarten

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden