Archiv: DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE

Melker Dramatisierung: Hagnot Elischka und Alexander Hauer
Nach der Übersetzung von Lebrecht Bachenschwanz
Uraufführung


Donauarena Melk
15. Juli – 14. August 2005
(16 Vorstellungen + 1 Zusatzvorstellung gespielt)

Bewusst wird seit mehreren Jahren das inhaltliche Profil der Sommerspiele Melk gestärkt, die präsentierten Themen und Stücke stehen in klarem Bezug zum "genius loci". 2005 sollte in besonderer Art die Landschaft in das Spiel, in eine Art Gesamtkunstwerk miteinbezogen werden. DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE verfeinerte so in thematischer wie auch formaler Hinsicht erste Assoziationen zu "Melk an der Donau": die Suche nach Erkenntnis wie auch das künstlerisch-sinnliche Erleben von Natur/Wasser.

Eine berührende Reise in phantasievolle Jenseitsreiche. 
Eine Höllenfahrt voll dramatischer Vielfalt und Schicksale. 
Die Begegnung mit den eigenen Abgründen, der Trauer und der Sehnsucht. 
Ein Weg der Erkenntnis und Sinnlichkeit. 
Das Erfahren von Hoffnung, Erfüllung und Glück.
Die Suchen nach der wahren Liebe. 
Ein paradiesischer Höhenflug. 

Dante Alighieri hat mit seiner GÖTTLICHEN KOMÖDIE eine der größten Menschheitsdichtungen geschaffen. In diesem monumentalen Gedicht beschreibt er das Leben der Seelen in den drei Reichen des jenseits: Hölle, Läuterungsberg, Paradies. Dante nimmt das Publikum mit auf seinen Weg der Erkenntnis und Sinnlichkeit. Und dieses Unterwegssein wurde bei den Sommerspielen Melk 2005 wörtlich genommen. 

Teil 1 – Das Inferno
In der Donauarena ging das Inferno über die Bühne: das "ins Bühnenbild integrierte" Kloster mahnte an die aufgeworfenen Fragen – doch stand über allen Schrecken die Kraft des Hoffens.

Teil 2 – Das Purgatorio
Nach der Pause versinnbildlichte eine Wanderung durch den Wald – vorbei an Objekten und Geschehnissen - den im Epos angesprochenen Weg der Läuterung. 

Teil 3 – Das Paradies
Zuletzt stand am Wasser "der Himmel offen". Die 45minütige Schifffahrt verdeutlichte das Ende der Irrwege und das Verschwimmen enggesetzter Grenzen. Für den atmosphärischen Höhepunkt der Theaterreise wurde eigens ein schwimmender Geräteträger adaptiert, der sowohl die 430 Personen des Publikums wie auch die Bühne fasste. Ermöglicht wurde diese Theaterphantasie durch das Engagement und die großzügige Unterstützung der Firma Brandner Schiffahrt.

 

Ensemble

 

Dante -  Gregor Seberg
Vergil -  Florentin Groll
Beatrice -  Birgit Linauer

Christian Aichinger
Reinhold G. Moritz
Wolfgang Müllner
Alexandra Neuninger
Sebastian Pass
Martina Spitzer
Margarethe Tiesel
Johannes Zeiler

Keyboards -  Johannes Kerschner / Johannes Kammerer
Bratsche -  Irene Froschauer
Gitarre -  Vincent Wagner

Inszenierung und Intendanz -  Alexander Hauer
Dramaturgie -  Hagnot Elischka
Bühne -  Judith Leikauf / Karl Fehringer 
Kostüme -  Susanne Özpinar
Maske -  Beate Lentsch-Bayerl
Musik -  Stefan Kupsa
Lichtdesign -  Dietrich Körner
Körpertraining -  Pascale Sabine Chevroton
Technische Koordination -  Leo Krempl
Grafikdesign -  Alfred Heindl

Regiemitarbeit -  Nadine Jessen
Regie- und Indentanzassistenz -  Michael Schachermaier
Regiehospitanz -  Sebastian Golser
Bühnenbildassistenz -  Daniel Sommergruber
Kostümassistenz -  Moana Stemberger
Maskenassistenz -  Michaela Sommer, Bettina Trautenberger
Beleuchtung -  Johannes Dorrer, Martin Ilk, Karl Reiter
Ton -  Bernhard Sodek, Sebastian Kupsa
Arenabetreuung -  Helmut Karner
Bühnenbau -  Renato Sobotta & Team, Fa. Hago
Kostümanfertigung -  Werkstätten des Kostümhaus Wien
Produktionsleitung -  René Bein, Christa Hochegger
Marketing -  Brigitte Kobler
Presse -  Mag. Patricia Pirkner
Büro -  Eveline Wurzer, Ramona Marchart, Petra Hochgatter, Vera Schagerl
Praktikum -  Gabriel Kammerer, Julia Klug, Alice Christina Luschin, Victoria Marek, Patrick Ringseis, Katharina Spielleuthner

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