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10. Internationaler Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb

Die Förderung junger Talente war von Anbeginn ein zentrales Anliegen der ›Internationalen Barocktage Stift Melk‹. Bereits unter seinem Gründer Prof. Helmut Pilss war das Festival immer wieder Podium und Startschuss für eine umfassende Karriere. 1993 wurde der >Internationale Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb< ins Leben gerufen, der im Rahmen der ›Internationalen Barocktage Stift Melk‹ 2020 zum zehnten Mal stattfindet. Michael Schade, der sich bereits seit Jahren der Jugendförderung verschrieben hat, entwickelte das Programm seit Beginn seiner Tätigkeit als künstlerischer Leiter weiter. Im Jahr 2014 konnte er die Capital Bank als Schirmherrin für den Wettbewerb gewinnen.

DER WETTBEWERB RICHTET SICH AN...

...junge Gesangs- und Instrumentalsolistinnen und -solisten sowie Vokal- und Instrumentalensembles jeder Nationalität. Zur Teilnahme zugelassen sind Musikerinnen und Musiker, die am 28. Mai 1985 oder später geboren wurden. Diese Altersgrenze gilt bei Ensembles für alle Ensemblemitglieder. Die Stücke des Programms müssen zwischen 1550 und 1750 komponiert sein und sind auf historischen Instrumenten bzw. deren Nachbauten vorzutragen.

 

PREISE

Johann Heinrich Schmelzer Preis –Hauptpreis

• € 5.000,– gestiftet von der Capital Bank
• Konzertverpflichtung bei den Internationalen Barocktagen Stift Melk in einem der Folgejahre


Förderpreis

• € 1.000,–
gestiftet vom Präsidenten des Fördervereins der Internationalen Barocktage Stift Melk, Prof. Gerhard Stabentheiner.

 

ABLAUF DES WETTBEWERBS


1. Bewerbung

Die Übermittlung der vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Musikbeispielen muss online bis spätestens 6. März 2020 erfolgen. Siehe Anmeldeformulare & Checkliste weiter unten.

 

2. Vorspielrunde

im Stift Melk: 28. Mai 2020 ab 10:00 Uhr (nur geladene Bewerberinnen und Bewerber)

Nach erfolgter Vorauswahl durch die Jury erhalten zugelassene Bewerberinnen und Bewerber bis zum 20. April 2020 per E-Mail eine Einladung zu den Vorspielrunden sowie weiterführende Informationen zum Wettbewerb.

 

3. Öffentliches Finalistenkonzert

im Stift Melk: 30. Mai 2020 um 15:30 Uhr

ANMELDESCHLUSS & -GEBÜHREN

Die Bewerbungsfrist endet am 6. März 2020.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Zahlungseingang müssen bis spät. 6. März 2020 bei uns eingelangt sein. Es können nur vollständige Anmeldungen zur Teilnahme an der Vorauswahl herangezogen werden

Anmeldegebühren

Solistinnen und Solisten: Eur 50,–
Ensembles: EUR 80,–


JURY

Michi Gaigg  | Jury-Vorsitzende
Michael Schade | Stimme (nur 30. 5.)
David Bergmüller | Saiteninstrumente
Claire Genewein | Blasinstrumente
Anne Marie Dragosits | Tasteninstrumente

 

KONTAKT FÜR RÜCKFRAGEN

competition@wachaukulturmelk.at

0043 2752/54060 568 oder 0043 664/60499 568

 

CHECKLIST & WETTBEWERBSBESTIMMUNGEN

zu den Wettbewerbsbestimmungen

 

GESCHICHTE DES WETTBEWERBES

Der Internationale Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerb, 1993 gegründet und benannt nach dem wegweisenden Komponisten und Geiger am Wiener Habsburgerhof des 17. Jahrhunderts, findet alle drei Jahre im Rahmen der Internationalen Barocktage Stift Melk statt.

Schmelzer, um 1620 im nahe gelegenen Scheibbs geboren, gilt als erster „Österreicher“ mit dem Titel Kaiserlicher Hofkapellmeister. Er beeinflusste die Entwicklung der Sonate und hinterließ ein vielschichtiges Werk, obwohl nur ein Teil seiner Kompositionen bis in die Gegenwart erhalten blieb. Von den überlieferten Werken wiederum ist nur ein Teil erfasst, viel Wertvolles schlummert in den Archiven und harrt noch seiner Entdeckung.

Helmut Pilss, Gründer der Melker Pfingstkonzerte, und Bernhard Trebuch wollten mit dem Wettbewerb das Interesse an den Werken von Johann Heinrich Schmelzer, Heinrich Ignaz Franz Biber oder Johann Joseph Fux stärken, er sollte aber auch eine „Initialzündung“ für die junge, aufstrebende Barockmusikszene sein, die sich länderübergreifend in ganz Europa entwickelt hatte.

Und so wurde ein einzigartiger Wettbewerb gegründet, der die Individualität und Vielfalt der „Szene“ anerkennen und fördern wollte. Jungen Musikern und Solisten wird damit die Möglichkeit gegeben, sich in fünf Kategorien dem Wettstreit zu stellen und vor einer Jury zu behaupten: Gesang, Ensemble, Streich-, Blas- und Tasteninstrumente.

Michael Schade ist die Förderung junger Künstler ein besonderes Herzensanliegen, dem er sich bereits vor seiner Tätigkeit als Künstlerischer Leiter der Internationalen Barocktage Stift Melk mit dem von ihm initiierten Young Singers Project der Salzburger Festspiele und der Stella Maris International Vocal Competition verschrieben hatte. Diese gelten mittlerweile als Vorzeigeprojekte im Bereich der Nachwuchsförderung. In Melk nimmt sich Michael Schade der Weiterentwicklung des traditionsreichen Wettbewerbs an. Durch sein Engagement und das Sponsoring der Capital Bank wurde das Preisgeld auf EUR 5.000,- erhöht. Zudem erhalten die jungen Künstler unter dem Titel >Stella Juventutis< eine Konzertverpflichtung für die jeweils darauf folgende Saison der Internationalen Barocktage.

Voller Stolz und Freude erinnern sich die Teilnehmer heute an eine aufregende, inspirierende und lehrreiche Zeit im Stift Melk zurück: Der Flötist Jan van Hoecke, der 2011 den ersten Preis nach Hause trug, empfand 

„das  hohe musikalische Niveau [als] sehr beeindruckend. Durch den Wettbewerb habe ich viele Musiker kennengelernt, mit welchen ich zum Teil heute noch zusammenarbeite. Ein erster Preis und dazu noch der Publikumspreis war ein ganz tolles Gefühl für mich und hat mich in meiner Musikerkarriere ein Stückchen weitergebracht.“

Auch die Gewinnerin 2014, Tabea Debus – ebenfalls Flötistin – hat es
„sehr genossen, in den so wunderbar zu der Musik passenden Räumlichkeiten musizieren zu dürfen - man möchte gar nicht mehr aufhören dort zu spielen! Trotz der Konzentration und Aufregung, die ein solch renommierter Wettbewerb mit sich bringt, habe ich die Möglichkeit zum Austausch mit den anderen TeilnehmerInnen und auch dem gleichermaßen interessierten wie kenntnisreichen, begeisterten aber auch kritischen Publikum wahrnehmen können. Ein tolles, bereicherndes Erlebnis.“ 

Regelmäßig wird dem Publikum in einem öffentlichen Finalistenkonzert das Ergebnis des dreitägigen Wettbewerbs präsentiert.

Dorothee Oberlinger (Jury-Vorsitzende 2017), Maximilian Volbers (Gewinner des 9. Internationalen Johann Heinrich Schmelzer Wettbewerbes 2017), Sibylle Dolecek-Anselment (Capital Bank) und Michael Schade (Künstl. Leider der Barocktage) bei der Preisübergabe 2017.

 

 

 

Maximilian Volbers beim Preisträgerkonzert im Schloss Pielach. (Internationale Barocktage Sitft Melk 2018)

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